Endlich wieder arbeiten

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Franz-Josef Wiggers (3.v.l.) freut ich, dass er mit Hilfe des Jobcenters Kreis Warendorf und des Bildungsträgers Horizonte e.V. eine neue Anstellung im St. Rochus-Hospital in Telgte gefunden hat. Mit im Bild (v.l.n.r. )Lennart Cornelsen (Jobcenter), Barbara Sieg (Horizonte e.V.) und Frank Schröder (St. Rochus-Hospital).

 

Warendorf/Telgte. Nach einer Erkrankung und einer anschließenden Reha-Maßnahme durfte Franz-Josef Wiggers seinen Beruf als Küchenmeister nicht mehr ausüben. Und mit Ende 50 noch einmal den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu schaffen, ist alles andere als einfach, stellte der Warendorfer fest. Umso mehr freut er sich darüber, dass er nach längerer Arbeitslosigkeit mit Hilfe des Jobcenters Kreis Warendorf und des Bildungsträgers Horizonte e.V. eine neue Anstellung im St. Rochus-Hospital in Telgte gefunden hat.

Zunächst hatte Franz-Josef Wiggers die Möglichkeit, bei Horizonte e.V. in Ennigerloh in einer vom Jobcenter geförderten Arbeitsgelegenheit neue berufliche Fähigkeiten zu erproben. Ein Jahr lang arbeitete er in dem gemeinnützigen Projekt „Stromsparchecks für ein­kommensschwache Haushalte“ mit. In dieser Zeit legte er bei der Handwerkskammer Dort­mund die Prüfung zum Serviceberater für Energie- und Wasserspar­technik erfolgreich ab.

Mit Unterstützung von Barbara Sieg, Sozialpädagogin bei Horizonte e.V., suchte Franz-Josef Wiggers anschließend nach einer längerfristigen beruflichen Perspektive. Durch Kontakte zu verschiedenen Kooperationspartnern von Horizonte e.V., zu denen auch das St. Rochus-Hospital in Telgte zählt, erfuhr Barbara Sieg, dass dort ein Mitarbeiter im haus­eigenen Hol- und Bringedienst gesucht wurde. Nach Rücksprache mit dem persönlichen Ansprechpartner im Jobcenter, Lennart Cornelsen, wurde ein zweiwöchiges Praktikum vereinbart. Das verlief so erfolg­reich, dass dem 58-Jährigen danach sofort ein Arbeitsvertrag angeboten wurde.

Wie in diesem Beispiel nutzt das Jobcenter Kreis Warendorf eine Vielzahl von effektiven Methoden, um auch ältere Ar­beitslose wieder in Arbeit zu bringen. Dazu gehören auch enge Kooperationen mit Bil­dungs- und Beschäftigungsträgern im Kreis. So gab es 2015 knapp über 300 Vermittlungen von über 50-Jährigen in den ersten Arbeitsmarkt.

Etwa fünf  Monate sind mittlerweile seit der Einstellung vergangen. „Ich bin froh, dass ich meine Fähigkeiten wieder einsetzen kann und dafür eine Anerkennung erhalte“, sagt Franz-Josef Wiggers. Auch die anderen Beteiligten – das St. Rochus-Hospital, das Jobcenter und Horizonte e.V. – freuen sich über diesen Erfolg.

(Quelle: https://www.kreis-warendorf.de/w1/31805.0.html)

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